
C-Date Warnung – Häufigste Probleme und Nutzererfahrungen
C-Date zählt zu den bekanntesten Plattformen für Casual Dating im deutschsprachigen Raum. Doch zahlreiche Nutzerberichte und Warnungen von Verbraucherschutzstellen zeichnen ein deutlich anderes Bild. Die Vorwürfe reichen von Fake-Profilen über versteckte Abo-Fallen bis hin zu Schwierigkeiten bei der Kündigung. Wer sich über C-Date informieren möchte, sollte die gemeldeten Probleme kennen, bevor er sich anmeldet.
Die Beschwerden häufen sich seit Jahren auf Bewertungsportalen wie trusted.de und zu-zweit.de. Mehr als 17.500 Nutzerbewertungen wurden dort gesammelt, wobei die durchschnittliche Bewertung bei 2,2 von 5 Sternen liegt. Besonders alarmierend: Die Mehrheit der Rezensionen beschreibt die Plattform als “reine Abzocke”. Auch das Europäische Verbraucherzentrum Österreich hat eine offizielle Warnung herausgegeben.
Die zentralen Kritikpunkte lassen sich in vier Bereiche gliedern, die in nahezu jeder dritten Bewertung auftauchen.
Fake-Profile
Abo-Fallen
Hohe Kosten
Kündigungsprobleme
Diese vier Problemkategorien tauchen in Nutzerbewertungen immer wieder auf und bilden den Kern der Warnungen, die im Folgenden genauer beleuchtet werden.
Fake-Profile und automatisierte Nachrichten täuschen reale Kontakte vor
Testabos verlängern sich automatisch zu teuren Langzeitverträgen
Premium-Mitgliedschaften kosten deutlich mehr als beworben
Der Kundensupport reagiert nicht oder nur mit Standardantworten
Eine fristgerechte Kündigung ist praktisch unmöglich
Frauen berichten teils positiv, Männer über 50 besonders negativ
Problem
Beschreibung
Beispiel aus Bewertungen
Fake-Profile
Scheinprofile täuschen weibliche Nutzer vor; oft Textbausteine oder Bots
“Über 50 % Fake-Accounts”
Abo-Falle
Testabos werden automatisch zu 6-Monats-Verträgen
“359,76 € trotz Kündigung”
Hohe Kosten
Angeblicher Monatspreis weicht stark vom tatsächlichen Betrag ab
“69,96 € statt 17,30 €”
Kündigung
Keine Reaktion auf Widerruf; Support ignoriert Mails
“Monatelange Abbuchungen”
Keine Antworten
Nachrichten bleiben unbeantwortet, Kontakte nicht erreichbar
“Keine Aussicht auf ein Date”
Weiterleitungen
Nutzer werden auf externe Portale umgeleitet
“Weiterleitung zu WhatsApp”
Fake-Profile und automatisierte Nachrichten
Einer der am häufigsten genannten Vorwürfe betrifft den Einsatz von Fake-Profilen auf C-Date. Nutzer berichten, dass zahlreiche weibliche Profile nicht echt seien. Texte würden sich ähneln oder wirkten wie vorgefertigte Bausteine. Auch automatisierte Nachrichten, sogenannte Bots, spielen laut Bewertungen eine Rolle.
Auf trusted.de schreiben betroffene Nutzer, dass selbst gemeldete Fake-Profile ignoreiert würden. Die Plattform scheint kein Interesse an der Überprüfung der Identitäten zu haben. Manche Nutzer berichten von Weiterleitungen zu externen Portalen oder ungewöhnlichen Ausreden, warum ein Treffen nicht möglich sei.
Dating-Plattformen wie C-Date finanzieren sich teilweise über Premium-Mitgliedschaften. Fake-Profile können dazu dienen, neue Nutzer anzulocken und zur Zahlung zu motivieren. Wenn männliche Nutzer auf viele vermeintlich aktive Frauen treffen, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sie ein kostenpflichtiges Abo abschließen.
Eine Nutzerbewertung auf zu-zweit.de fasst dies zusammen: “Die meisten weiblichen Nutzer existieren vermutlich nicht.” Solche Einschätzungen finden sich in Hunderten von Rezensionen.
Fake-Meldungen werden auf C-Date oft nicht bearbeitet. Wer ein Profil als Fake meldet, erhält meist keine Rückmeldung vom Support. Dies bestätigen mehrere Nutzer auf verschiedenen Bewertungsportalen.
Die Abo-Falle: Wie C-Date Kosten verursacht
Die Abo-Falle gilt als zweitgrößtes Problem nach den Fake-Profilen. Nutzer melden sich für scheinbar günstige Testabos an, die sich anschließend automatisch in teure Langzeitverträge umwandeln. Beträge von 360 Euro für sechs Monate werden genannt.
Das Europäische Verbraucherzentrum Österreich hat ausdrücklich vor C-Date gewarnt. Auf europakonsument.at heißt es, dass sich Nutzer für Testabos anmelden, die sich automatisch verlängern. Die Abbuchungen erfolgen über Bank, Kreditkarte oder PayPal – oft ohne klare Hinweise im Vorfeld.
Ein häufig genanntes Szenario: Ein Nutzer wählt ein Testabo für wenige Tage. Nach der Anmeldung wird per E-Mail oder im Konto auf eine Verlängerung hingewiesen – aber nur undeutlich und versteckt. Wer die Frist verpasst, bleibt auf dem vollen Betrag sitzen.
Auf trusted.de berichtet ein Nutzer: “Trotz Kündigung nach 5 Tagen wurde mir der volle Betrag über 359,76 € abgebucht.” Solche Fälle wiederholen sich in den Bewertungen tausendfach.
Das Europäische Verbraucherzentrum Österreich rät dringend von c-date.at ab. Die Anzahl der Beschwerden ist so hoch, dass eine offizielle Warnseite eingerichtet wurde.
Schwierige Kündigung und mangelnder Support
Neben den Kosten sorgt die Kündigung für Frust. Nutzer berichten, dass sie trotz fristgerechter Kündigung weiterhin Abbuchungen erhalten. Der Support reagiert nicht, schickt automatische Antworten oder lehnt den Widerruf ab.
Auf gutefrage.net schildern Betroffene ihre Erfahrungen: “Kein Vertragswiderruf innerhalb der ersten 2 Wochen möglich” – obwohl dies gesetzlich vorgeschrieben ist. Manche Nutzer berichten von monatelangen Auseinandersetzungen mit dem Unternehmen. Wenn Sie mehr über Blut im Stuhl Ursachen erfahren möchten, finden Sie hier weitere Informationen: Blut im Stuhl Ursachen
Erfahrene Nutzer raten dazu, bei Abbuchungen sofort die Bank zu kontaktieren und eine Rückbuchung zu beantragen. Zusätzlich sollte die Kündigung schriftlich per Einschreiben erfolgen. Manche empfehlen, einen Anwalt einzuschalten oder die Verbraucherzentrale einzuschalten.
Auf zu-zweit.de heißt es zusammenfassend: “Einfache Anmeldung führt schnell zu teuren Fallen.” Wer C-Date nutzen möchte, sollte sich dieser Risiken bewusst sein.
Im Falle einer Abbuchung empfiehlt es sich, umgehend die eigene Bank zu kontaktieren und eine Rückbuchung zu veranlassen. Schriftliche Kündigungen per Einschreiben mit Rückschein erhöhen die Chancen auf Erfolg.
Chronologie der Warnungen und Berichte
Die Kritik an C-Date ist kein neues Phänomen. Bereits in den frühen 2010er-Jahren berichteten Nutzer über ähnliche Probleme. Mit dem Wachstum der Plattform nahmen auch die Beschwerden zu.
Frühe 2010er: Erste Nutzerberichte über Fake-Profile und versteckte Kosten erscheinen auf Bewertungsportalen.
2015–2018: Massenweise Beschwerden über Abo-Fallen häufen sich; erste Verbraucherportale reagieren.
2019: Das Europäische Verbraucherzentrum Österreich veröffentlicht eine offizielle Warnung.
2020–2023: Tausende neue negative Bewertungen; Plattformen wie trusted.de sammeln über 17.000 Rezensionen.
2023–2024: Keine Tests durch Stiftung Warentest oder Verbraucherzentrale; Warnungen basieren weiterhin auf Nutzerberichten.
Bei der Bewertung der Warnungen ist es wichtig, zwischen gesicherten Fakten und unbestätigten Angaben zu unterscheiden.
Gesicherte Informationen
17.500+ Nutzerbewertungen auf trusted.de mit Durchschnittsnote 2,2
Offizielle Warnung des Europäischen Verbraucherzentrums Österreich
Zahlreiche identicale Beschwerdemuster in verschiedenen Quellen
Keine aktuellen Tests durch Stiftung Warentest oder Verbraucherzentrale
Unklare Punkte
Genauer Anteil Fake-Profile lässt sich nicht unabhängig verifizieren
Wie viele Nutzer tatsächlich betroffen sind, ist unbekannt
Ob Änderungen an der Plattform vorgenommen wurden, ist nicht belegt
Aktuelle Entwicklungen bis 2025/2026 nicht dokumentiert
Hintergrund: Warum Casual-Dating-Plattformen zu Konflikten neigen
Casual-Dating-Plattformen wie C-Date operieren in einem umkämpften Markt. Das Geschäftsmodell basiert darauf, Nutzer zur registrierten Mitgliedschaft zu bewegen, ohne dass reale Treffen zustande kommen. Dieses Modell bietet Anreize für fragwürdige Praktiken.
Dating-Apps stehen unter Druck, ihre Nutzerzahlen und Einnahmen zu steigern. Fake-Profile können die Wahrnehmung von Aktivität erzeugen. Automatische Vertragsverlängerungen generieren Einnahmen, bevor Nutzer kündigen. Der Kundensupport ist oft unterbesetzt, um Kosten zu senken.
Verbraucherschützer empfehlen generell, vor jeder Anmeldung bei einer Dating-Plattform die AGB genau zu lesen und Bewertungen auf unabhängigen Portalen zu prüfen.
Die in diesem Artikel genannten Informationen stammen aus mehreren Quellen, die regelmäßig aktualisiert werden.
“Die meisten weiblichen Nutzer existieren vermutlich nicht.”
— Nutzerbewertung auf zu-zweit.de
“Trotz Kündigung nach 5 Tagen voller Betrag über 359,76 € abgebucht.”
— Nutzerbewertung auf trusted.de
Weitere Informationen und Nutzerbewertungen sind auf den verlinkten Portalen verfügbar. Bei rechtlichen Fragen empfiehlt es sich, die Verbraucherzentrale oder einen Anwalt zu konsultieren.
Zusammenfassung: Lohnt sich C-Date trotz Warnungen?
Die Warnungen vor C-Date sind umfangreich und stammen aus verschiedenen, voneinander unabhängigen Quellen. Fake-Profile, Abo-Fallen, hohe Kosten und Schwierigkeiten bei der Kündigung werden von Tausenden Nutzern dokumentiert. Wer dennoch mit der Plattform liebäugelt, sollte sich der Risiken bewusst sein.
Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann sich zunächst über Produkttests und Bewertungen auf unabhängigen Portalen informieren. Ein Vergleich mit Alternativen kann sich lohnen, bevor man sich anmeldet.
Sind alle Profile auf C-Date echt?
Nein. Nutzerberichte zufolge gibt es zahlreiche Fake-Profile und automatisierte Nachrichten. Gemeldete Profile werden oft nicht bearbeitet.
Wie kann ich eine Abo-Falle bei C-Date vermeiden?
Am besten gar nicht erst ein Testabo abschließen. Wer bereits bezahlt hat, sollte umgehend die Bank kontaktieren und eine Rückbuchung beantragen.
Was tun, wenn C-Date trotz Kündigung abbucht?
Sofort die eigene Bank informieren und Rückbuchung beantragen. Die Kündigung sollte schriftlich per Einschreiben erfolgen.
Gibt es offizielle Tests von Stiftung Warentest?
Laut verfügbaren Informationen für 2023/2024 liegen keine aktuellen Tests von Stiftung Warentest oder Verbraucherzentrale vor.
Hat C-Date reale Frauenprofile?
Einige Frauen berichten positiv über die Plattform. Die Mehrheit der männlichen Nutzer – insbesondere über 50 – beschreibt die Erfahrungen jedoch als negativ.
Welche Kosten erwarten mich bei C-Date?
Premium-Mitgliedschaften kosten laut Nutzerberichten bis zu 69,96 € pro Monat, statt beworbener 17,30 €. Gesamtkosten von bis zu 400 € werden genannt.
Ist C-Date legal?
Die Plattform operiert legal, steht aber im Verdacht, Verbraucherschutzgesetze zu verletzen, insbesondere bei automatischen Vertragsverlängerungen.